Es gibt kaum noch Unternehem, die nicht mit ihrem Einsatz für Frauen und Queere Menschen werben. Am Samstag wurden Blumen verteilt und Kolleginnen wird zum „Frauentag“ gratuliert. Viele Unternehmen setzen in den Pride-Monaten ihre Logos in Regenbogenfarben, laufen auf dem CSD mit oder hissen symbolisch die Pride Flag, um sich als Unterstzützer der Queeren Community zu präsentieren.
Immer wieder kommt dabei der Vorwurf des Pinkwashings auf. Die Unternehmen würden ihren Auftritt nur als Marketingkampagne nutzen, um ihre Profite zu steigern.
Impliziert wird in dieser Kritik, dass Unternehmen sich tatsächlich solidarisch zeigen und Frauen- und Queere Kämpfe ernsthaft unterstützen können.
Wir stellen uns die Frage: Wie müssen Unternehmen handeln, um diesen Anspruch zu erfüllen? Ist das überhaupt möglich?
Die Antwort darauf möchten wir am Freitag gemeinsam mit euch in einem Workshop erarbeiten. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse nötig.
Die Veranstaltung findet statt am Freitag, 14.03., ab 18 Uhr im Infoladen Ella Janecek, Zanggasse 21 in Mainz.